Auswerferstift



Stahlstift, bevorzugt aus dem Werkstoff 1.2343 und gehärtet, vorwiegend in zylindrischer Form (mit zylindrischem oder kegeligem Kopf), zur Gussstückauswerfung aus Kokillen, Druckgießformen und Kernkästen.

Zylindrische Auswerferstifte mit zylindrischem Kopf sind in DIN ISO 6751 (DIN 1530-1) genormt, zylindrische Stifte mit kegeligem Kopf in DIN 1530-3. Eine Übersicht über die Auswerferstifttypen gibt Bild 1.

Die Auswerferstifte für Kerne unterteilen sich in Blind- und Konturenauswerfer. Blindauswerfer bewirken das Öffnen des Kernkastens, indem diese nach dem Aushärten des Kernwerkstoffes auf die gegenüberliegende Teilungsfläche des Kernkastens drücken. Diese Auswerfer müssen im zurückgezogenen Zustand etwa 0,2 mm von der Teilungsfläche zurückstehen, damit die Kernkastenteilung nach dem Zusammenlegen der beiden Hälften dicht schließt. Konturenauswerfer müssen mit der Kernkastenkontur abschließen und dürfen weder über die Kontur hinausragen noch von dieser zurückstehen. Hohle Auswerferstifte werden als Auswerferhülsen bezeichnet.

In Druckgusswerkzeugen verwendet man vorwiegend zylindrische Auswerferstifte mit Zylinderkopf aus dem Werkstoff 1.2343, gehärtet und nitriert.

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