Dichtewaage



Die Bestimmung der Dichte eines Probekörpers und das Auswiegen der Unterdruck-Dichteproben erfolgt mit einer Dichtewaage (Bild 1).

Die Bestimmung der Dichte eines Festkörpers erfolgt nach dem archimedischen Prinzip und damit denkbar einfach. Dazu wird zuerst die Waage austariert, die Probe auf den Rahmen gestellt und das Gewicht der Probe bestimmt. Im nächsten Schritt erfolgt das Abtauchen der Probe ins Wasser und es wird das Gewicht der Probe unter Wasser bestimmt. Da die Dichte des Wassers bei fast exakt 1 g/cm³ liegt, kann das Volumen der Probe danach aus der Differenz der beiden Messwerte errechnet werden. Teilt man das Gewicht der Probe durch das Volumen, erhält man die Dichte. Das Messprinzip ist vereinfacht in Bild 2 vorgestellt.

Moderne Dichtewaagen sind meist mit einer Aufnahmevorrichtung für die Probe und mit der Software für die Erstellung des Dichtemessprogramms ausgestattet. Für die zur Bestimmung des Dichte-Index konzipierten Dichtewaagen sind optional auch Drucker und eine PC-Software erhältlich, die technischen Daten einer solchen Waage sind in Tabelle 1 angeführt.

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