Einhärtbarkeit

Die Einhärtbarkeit wird gekennzeichnet durch die beim Härten erreichbare größte Einhärtungstiefe und den dabei erhaltenen Härteverlauf über dem Querschnitt.

Die Einhärtbarkeit wird durch Legierungselemente erhöht, die die Umwandlung zu längeren Zeiten hin verschieben und damit die kritische Abkühlgeschwindigkeit erniedrigen. Wichtige Legierungselemente, die vor allem bei Vergütungsstählen bei denen eine genügend hohe Durchhärtung erforderlich ist, Verwendung finden sind Chrom, Molybdän und Nickel. Je größer die Wandstärke des Werkstücks und je geringer die Abkühlgeschwindigkeit im Kernbereich ist, umso mehr Legierungsanteile sind notwendig.

Weiterführende Stichworte:

Einsatzhärten
Elektronenstrahlhärtung
Flammhärten
Induktionshärten
Jominy-Probe
Laserhärtung

Zurück zur Übersicht