Magnesiumbehandlungsdraht

Ein mit Magnesium-Granulat und/oder mit Legierungselementen wie Silizium, Cer-Mischmetall, Kohlenstoff, Kupfer oder Nickel gefüllter Hohldraht aus Stahl zur Herstellung von Gusseisen mit Kugelgrafit.

Der Draht wird von einem speziellen Antrieb mit einstellbarer Vorschubgeschwindigkeit in das in der Behandlungspfanne befindliche flüssige Eisen abgespult. Es muss sichergestellt werden, dass sich der Draht am Boden der Pfanne auflöst (Bild 1), danach ist Vorschubgeschwindigkeit zu wählen.

Vorteile dieser Mg-Behandlungsmethode sind der geringe Stoffeinsatz, niedrige Temperaturverluste, Automatisierbarkeit bei geringem Personaleinsatz und umweltverträgliche Prozessführung. Außerdem kann das Verfahren auch mit der Eisenentschwefelung durch Magnesium vor der Magnesiumbehandlung kombiniert werden (Fülldrähte mit höherem Magnesiumgehalt z. B. 25 % Mg, 20 % Ca, 40 % Si).

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