Magnesiumrestgehalt

Magnesiumgehalt im Gussstück, welcher nach der Behandlung und den dabei stattfindenden Abbindung des Schwefels und zur Kugelbildung als Rest erhalten bleibt. Die Ermittlung eines optimalen Magnesiumrestgehaltes für den vorhandenen Produktmix ist eine sehr wichtige und qualitätssichernde Aufgabe. Dabei müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Zeit zwischen der Behandlung und dem letzten Gießvorgang
  • Anzahl der Umgießoperationen
  • der niedrigste notwendige Magnesiumgehalt für das letzte Gussteil
  • Abklingcharakteristik des Magnesiums in der Schmelze welche für jede Gießerei spezifisch zu ermitteln ist
  • Schwefelgehalt der Schmelze nach der Behandlung

Der Restmagnesiumgehalt sollte im Allgemeinen zwischen 0,035 und 0,055% liegen.

Weiterführende Stichworte:
Gusseisen mit Kugelgrafit
Impfen
Magnesiumabklingen
Magnesiumausbringen
Abklingeffekt

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