Sandregenerierung


Reinigung des Altsandes durch Entfernung der noch anhaftenden Binderhüllen.

Dabei sind im Wesentlichen zwei Aufgaben zu erfüllen:

  • Die Reinigung des Formstoffkornes von Bindemitteln die nach der thermischen Belastung noch auf ihm anhaften oder gerade durch diese auf dem Korn fest fixiert sind und die Entfernung der staubförmiger Bestandteile, d. h. die Separierung des regenerierten Formgrundstoffes (Regenerat).

  • Das eigentliche Regenerieren besteht in einem Schäl- bzw. Prallvorgang, bei dem das Sandkorn weitestgehend von allen Anhaftungen befreit wird. Hierzu wird der Mono- bzw. Mischaltsand in unterschiedlichen Verfahrenskombinationen vorbereitet. Nach dem Regenerierungsprozess wird das Sandkorn separiert. 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mechanischer Regenerierung (Kaltregenerierung), der thermischen Regenerierung (Heißregenerierung) und der Nassregenerierung.

Bereits während des Regenerierprozesses muss auf das Austragen von Stäuben geachtet werden, da selbige sonst als Gleit-/Schmiermittel wirken und so die Effizienz der Regenerierung und die Regeneratqualität selbst negativ beeinträchtigen (siehe Entstaubung).

Bild 1
gibt einen Überblick über die notwendigen Verfahrensschritte bei den unterschiedlichen Regenerierungsverfahren die auf das jeweilige Formstoffsystem abgestimmt werden müssen. Bild 2 (Küttner GmbH & Co. KG) zeigt eine Auspackstation und mechanische Sandregenerierung.

Anerkannte Firmen, welche Regenerierungsanlagen bereitstellen sind GUT GmbH, Freudenberg, Webac - Gesellschaft für Maschinenbau mbH Euskirchen, Küttner GmbH & Co. KG, KLEIN Anlagenbau AG sowie die AAGM Aalener Gießereimaschinen GmbH Bopfingen.

Bild 3
zeigt ein mögliches Layout einer Regenerierungsanlage.

Bild 4 zeigt eine Sandregnerierungsanlage vom Typ ROTAREG (KLEIN Anlagenbau AG)

Weiterführende Stichworte:
Regeneratausbringen
Regenerierungsgrad

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