Sprengkraft



Kraft, die während des Gießvorganges aufgrund des Metalldruckes auf die Formhälften einwirkt (Bild 1). Die Sprenkgraft Fs ist das Produkt der beiden Faktoren Sprengfläche As und spezifischer Gießdruck pm (Nachdruck beim Druckgießen und Niederdruckgießen) und wird nach Glg. 1 wie folgt berechnet:

Glg. 1:
F_slbrack kN brack = frac{A_slbrack cm^2 brack cdot p_m!lbrack bar brack }{100}

Die Formzuhaltekraft Fz muss größer sein als die Sprengkraft, damit die Form während des Gießens geschlossen bleibt und ein Aufdrücken bzw. Herausspritzen des Metalls vermieden wird und die Einhaltung der Gussstück- Maßtoleranzen gewährleistet wird. Bei der Berechnung der Formzuhaltekraft wird daher ein Sicherheitsfaktor k zur Sprengkraft zugeschlagen, der wie folgt gewählt wird:

k = 1,25 bei Formen mit Schiebern
k = 1,1 bei Formen ohne Schieber

Die Formzuhaltekraft ergibt sich somit nach Glg. 2 zu:

Glg. 2:
F_z = k cdot F_s



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