synthetisches Gusseisen

Aus hohem Stahlschrottanteil erschmolzenes und durch Aufkohlung und Zusatz von Ferrolegierung erzeugtes Gusseisen.

Die Erzeugung von synthetischem Gusseisen mit Hilfe von Siliziumkarbid alternativ zu Ferrosilizium und Aufkohlungsmittel ist durch eine Reihe metallurgischer Wirkungen gekennzeichnet. In Verbindung mit hohen Schrottsätzen ergeben sich neben verfahrenstechnischen Vorteilen eine Verbesserung der Güte des Gusseisens sowie mehr Sicherheit im Hinblick auf das Qualitätsrisiko. Das gängige SiC hat ca. 70 % Si und 30 % C. SiC schmilzt nicht sondern löst sich in der Schmelze kontinuierlich auf. Gleichzeitig erzielt man damit einen gewissen Vorimpfeffekt mit langsamer Abklingzeit (siehe Abklingeffekt).

Weiterführende Stichworte:
Metallische Grundmasse von Gusseisen
Gefügeausbildung von Gusseisen

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