Mikrosprühen

Sonderform des Sprühvorgangs mit speziellem Mikrosprüh und stark reduzierter Sprühmenge.

Hierbei werden geeignete (feststofffreie) Trennemulsionen unverdünnt und Trennöle pur in Kleinstmengen einzeln oder in Kombination mit angepassten Sprühwerkzeugen fein vernebelt auf die Formoberfläche aufgetragen.

Beispiele für wassermischbare Trennmittel, geeignet für das konventionelle Sprühen als auch für das Mikrosprühen sind Isolat® TT 77 und Isolat® Enviro 1011 (Tribo-Chemie).

Somit wird als Mikrosprühen die Feinvernebelung einer kleinen Menge eines Öl-oder wassermischbaren Trennmittels verstanden. Die Temperaturführung erfolgt hier durch eine optimierte interne Werkzeugtemperierung und nicht durch das Trennmittel selbst.

Dies fordert eine von Grund auf neue Konstruktion der Gießwerkzeuge und die Anpassung aller Produktionsparameter insbesondere der Sprühgeräte, Sprühdüsen und des Sprühbildes.

Dabei dürfen sich die Düsen nicht zusetzen oder verstopfen. Außerdem ist eine extrem feinteilige Emulsion ohne Feststoffpartikel (Wachs) bzw. ein hochtemperaturbeständiges Öl notwendig. Als Beispiel kann hier das hochtemperaturstabile Trennmittel Isolat® UP 78 (Tribo-Chemie) genannt werden.

Folgende wesentliche Vorteile des Mikrosprühens sind nachweisbar:

  • Standzeiterhöhung der Werkzeuge durch geringere Temperaturschwankungen
  • Verkürzung der Takt- bzw. Zykluszeiten
  • verbesserte Gussteilqualität
  • höhere Sprüheffizienz
  • höhere Sprüheffizienz
  • bessere Trennschichtbildung
  • Beitrag zum Umweltschutz durch verringerte Entsorgung von Abwässern
  • Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionshallen

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