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AKUSTISCHE MATERIALPRÜFTECHNIK

Die akustische Resonanzanalyse, auch Klangprüfung genannt, ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren (ZfP), dass die schnelle und kostengünstige Prüfung einer breiten Palette von Werkstücken ermöglicht.

Quelle: rte.de

Ausgenutzt wird dabei der physikalische Effekt, dass ein Körper nach geeigneter Anregung (z.B. Anschlag) in bestimmten charakteristischen Eigenformen und Eigenfrequenzen schwingt. Sie sind die “Sprache” des Werkstückes. Beurteilt wird die dynamische Festigkeit des Bauteils, denn eventuell vorhandene Risse, Fehlstellen oder andere Abweichungen im Materialgefüge bewirken eine Veränderung im Resonanzspektrum. Die akustische Materialprüfung ist eine vergleichende Prüfung, Serienteile werden gegen das Resonanzspektrum von sogenannten Masterteilen (Gut- oder Schlecht- Teilen) geprüft.

Die akustische Resonanzanalyse ist eine volumenorientierte Prüfmethode, die ein Werkstück als Ganzes bewertet. Im Gegensatz zu oberflächenorientierten Verfahren wie z. B. Endoskopie, Farbeindringprüfung oder Magnetpulverprüfung ermöglicht sie eine besonders schnelle und kostengünstige Zustandsaussage zu Veränderungen in der Struktur des Bauteils.

Anwendung:

  • Werkstoffprüfung, Rissprüfung, Gefüge Prüfung, Verwechslungsprüfung
  • Resonanzanalyse, Klanganalyse, Klangauswertung, Klangprobe, Klangprüfung
  • Gefüge Prüfung, Duktilität, Nodularität
  • Eigenfrequenzanalyse, Eigenfrequenzmessung, Eigenfrequenzprüfung
  • Gussmetalle, magnetische und nichtmagnetische Metalle, Keramik, Sinterprodukte, Glas
  • Alternative bzw. Ersatz der Farbeindringprüfung, Wirbelstromprüfung, Ultraschall, Magnetpulverprüfung, Röntgenprüfung

Quelle: RTE Akustik + Prüftechnik GmbH