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Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies Prüfverfahren - Was ist Wärmefluss-Thermographie?

Die Wärmefluss-Thermographie ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, mit dem unterhalb der Oberfläche liegende Fehlstellen in Bauteilen erkannt werden können, die äußerlich nicht sichtbar sind.

Quelle: Fraunhofer-Allianz Vision

Basis des Verfahrens ist die Analyse des Wärmeflusses bzw. der Wärmeleitfähigkeit in den Bauteilen. Die Wärmefluss-Thermographie arbeitet bildgebend. Die Vorteile liegen in der hohen Prüfgeschwindigkeit und der relativ leichten Automatisierbarkeit.
 

Wie funktioniert Wärmefluss-Thermographie?

Für die Untersuchung muss das Prüfobjekt erwärmt bzw. aufgeheizt werden. Die Erwärmung kann entweder impulsartig oder periodisch erfolgen, oder es wird die Eigenwärme benutzt, wenn ein Bauteil bereits erwärmt aus dem Produktionsprozess kommt. In der anschließenden Abkühlung wird mit einer Infrarot-Kamera die Temperaturverteilung an der Oberfläche des Bauteils beobachtet. Befinden sich Fehlstellen im Material (Gasblase, Lunker, Riss, Mikroporosität, Delaminationen, etc.), wird der Wärmefluss gestört, was an der Oberfläche durch Temperaturunterschiede sichtbar wird. Die Temperaturunterschiede können mithilfe der Thermographie-Kamera erkannt und ausgewertet werden.

Quelle und weitere Informationen: Fraunhofer-Allianz Vision