Magma

MAGMASOFT® - Autonomous Engineering!

MAGMA stellt ihr neues Release MAGMASOFT® 5.4.1 vor, das zahlreiche neue Möglichkeiten und Verbesserungen zur virtuellen Vorhersage und Optimierung für alle Gießprozesse, insbesondere den Strangguss- und Kernherstellungsprozess bietet.

View, Act, INTERACT

MAGMAinteract® ist eine neue und innovative Software zur Visualisierung von MAGMASOFT®-Ergebnissen (Bild 1).

Bild 1: MAGMAinteract®, das interaktive und leistungsfähige Programm zur Visualisierung von MAGMASOFT® Ergebnissen

Der kostenfreie 3D-Viewer ermöglicht die intuitive Darstellung von Informationen, die aus MAGMASOFT® 5.4.1 exportiert wurden. Durch die einfache und schnelle Präsentation wird die Kommunikation zwischen Interessierten innerhalb des Unternehmens sowie zwischen Zulieferern und Kunden gefördert.

MAGMAinteract® bietet folgende Schlüsselfunktionalitäten: Interaktive Darstellung von allen MAGMASOFT® 3D-Ergebnissen, Animationen der Formfüllung (auch mit Tracer Teilchen) und des Erstarrungsablaufs, Visualisierung von allen Ergebnissen inklusive Verzug für zuvor definierte Schnitte und die interaktive Auswertung von Versuchsplänen in einem Parallelkoordinatendiagramm. Alle Ergebnisse können vom Nutzer gedreht, gezoomt und verschoben werden.

Mit dem aktuellen Release kann der MAGMASOFT® Anwender die von ihm ausgewählten Ergebnisse exportieren und Dritten im komprimierten MAGMAinteract® Format zur Verfügung stellen. MAGMAinteract® steht MAGMASOFT® Anwendern und allen interessierten Nutzern kostenfrei zum Download – auf der MAGMA Website für die Nutzung auf Rechnern mit dem Betriebssystem Microsoft Windows ab Windows 7 – zur Verfügung.

Neue Möglichkeiten und Potentiale

Für Druckgussanwendungen können Temperatur-, Geschwindigkeits- und Druckergebnisse sowie die Herkunft der Schmelze direkt auf virtuellen Teilchen (Tracerpartikeln) dargestellt und animiert werden. Dies vereinfacht die Bewertung komplexer strömungsrelevanter Fragestellungen (Bild 2).

Bild 2: Visualisierung von Temperaturen durch virtuelle Partikel während der Strömung im Druckguss

Für die Auslegung des Schussprofils stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswertung von Kurven für Kolbengeschwindigkeiten und die durch die PQ²-Funktion reduzierte Druckkurve zur Verfügung.

Die neuen Möglichkeiten zur Bewertung der Strömung mit Partikeln können ab sofort auch von MAGMA C+M Anwendern für die Auslegung und Optimierung der Kernherstellung genutzt werden. Zu den typischen Anwendungsbeispielen gehören die Bewertung unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeiten von Gas- und Sandströmung oder die Untersuchung des Abkühlungsverhaltens der Luft für die Trocknung anorganisch gebundener Kerne (Bild 3).

Bild 3: Darstellung von Luft- und Sandgeschwindigkeiten beim Kernschießen

In Zusammenarbeit mit der Firma DISA wurde die Datenbank für den MAGMAdisa Modul für alle aktuellen Formanlagen aktualisiert. Mit der Firma FOSECO wurde die Geometriedatenbank um neue Datensätze für die SCK Speiser ergänzt. Für Anwender von MAGMA C+M bietet die parametrische Datenbank darüber hinaus die Möglichkeit, in einfachen Schritten die Entlüftungsdüsen aus der Datenbank interaktiv auf die Oberfläche der Kerngeometrie zu setzen. In der Ergebnisperspektive wurden zahlreiche Verbesserungen zur schnellen Darstellung und Auswertung von Projektergebnissen umgesetzt. Jetzt können mit der Pickingfunktion an definierten Orten unterschiedliche Ergebnisse angezeigt werden.

Für Anwender von Spannungssimulationen stehen ebenfalls neue Optimierungsziele zur Verfügung. So können Verzugsvorhersagen in Bezug auf ihre Abweichungen für definierte Punkte, Linien oder Winkel bewertet und optimiert werden. In der Wärmebehandlungssimulation wurden signifikante Verbesserungen für die automatische Bestimmung von Kontakten zwischen den Geometrien des Bauteils und des Wärmebehandlungsgestells realisiert. Sämtliche Kontaktpaarungen werden automatisch erkannt und kontinuierlich aufgrund des Verzugs des Teils und des Gestells aktualisiert. Auf diese Weise wird die realistische Kontaktsituation modelliert und somit sichergestellt, dass das Verzugsergebnis zu jedem Zeitpunkt der Realität entspricht (Bild 4.)

Bild 4: Vollautomatische Ermittlung von Kontakten zwischen Bauteil und Gestell zu jedem Zeitpunkt der Wärmebehandlung

Erweiterte Simulation von Stranggussprozessen

MAGMA CC, das Programm zur Simulation und Optimierung des Stranggussverfahrens, wurde um verschiedene thermische Kriterien erweitert Gleichzeitig steht dem Anwender mit dem horizontalen Stranggussprozess ein neuer, eigenständiger Modus zur Auswahl zur Verfügung (Bild 5).

Bild 5: Ein neuer Prozessmodus für den horizontalen Strangguss in MAGMA CC ermöglicht eine einfache Projektdefinition für den ganzen Prozess

 

Quelle: MAGMA, alle Bilder MAGMA