Reifegrad

Gütekennwert für GJL welcher nach Glg. 1 das Verhältnis von erreichter (am 30-mm-Normprobestab nachgewiesener) und der aus dem Sättigungsgrad Sc berechneten Zugfestigkeit darstellt:

Glg. 1:
<img src="http://latex.codecogs.com/gif.latex?RG%20%3D%20%5Cfrac%7Bgemessene%5C%20Zugfestigkeit%7D%7BNormalfestigkeit%7D%20%3D%20%5Cfrac%7BR_m%7D%7B1000%20-%20800%20%5Ccdot%20Sc%7D%20%5Ccdot%20100%5Clbrack%5C%25%5Crbrack" title="RG = frac{gemessene Zugfestigkeit}{Normalfestigkeit} = frac{R_m}{1000 - 800 cdot Sc} cdot 100lbrack\%brack" alt="RG = frac{gemessene Zugfestigkeit}{Normalfestigkeit} = frac{R_m}{1000 - 800 cdot Sc} cdot 100lbrack\%brack" style="vertical-align: middle; margin-left: 1em;" />

Niedrige Reifegrade deuten darauf hin, dass bei den Herstellungsbedingungen die metallurgischen Möglichkeiten nicht voll genutzt wurden. Metallurgisch angestrebt wird die Erzielung eines hohen Reifegrades, weil dieser mit niedriger relativer Härte (s. d.) korreliert und damit eine gute Bearbeitbarkeit bei normalem perlitischem Gusseisen mit Lamellengrafit verbunden ist. 

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